Werkzeugmaschine

Werkzeugmaschine

  • Simulation lohnt sich auch bei Einzelfertigung. Bei der Neuentwicklung einer Werkzeug- maschine kam die Software MSC Nastran zum Einsatz, um im Vorfeld Spannungen und Verformungen der komplexen Struktur zu ermitteln.
  • Die Maschine besteht aus verschiedenen Baugruppen. Der untere Teil der Konstruktion umfasst das Maschinenbett (6m lang, 2m tief). sowie die beiden Verfahrschlitten. Die Rollenumlaufeinheiten, auf welchen die Schlitten laufen, ermöglichen die horizontale sowie die Vor-/Rückbewegung. Rechts im Bild das Netz des Untergestells.
  • Während die errechneten Spannungen in allen Bauteilen unkritisch sind, können die Verschiebungen gerade im Werkzeug-maschinenbau nicht vernachlässigt werden. Eine anfängliche Vermutung, dass das Maschinenbett den größten Anteil an den Verformungen trägt, hat sich nicht bestätigt: es traten lediglich Verformungen um 1 my auf.
  • Auch die Rollenumlaufeinheiten, die für schnelle Schlittenfahrt sorgen, standen zunächst im Verdacht, wesentlich zur Deformation beizutragen, jedoch auch hier: Fehlanzeige. Ihr Anteil 13 bzw. 17%. Tatsächlich dominiert der Oberschlitten mit knapp 40% das Verformungsgeschehen. Bilder mit freundlicher Genehmigung der TBT Tiefbohrtechnik GmbH, Dettingen